Ein Hauch von Europa

Seit vorgestern befinden wir uns in Kuala Lumpur in Malaysia. Zeit, etwas über unseren Aufenthalt in Laos zu schreiben bevor wir hier zu neuen Zielen weiterreisen.

Als wir in Luang Prabang ankamen, waren wir überrascht, wie gepflegt und „modern“ die Stadt ist; wir fühlten uns eher an einen Kurort erinnert als an eine Stadt in einem Land, das zu den 20 ärmsten Ländern der Welt gehört.

Im alten Kern stehen noch viele Gebäude aus der französischen Kolonialzeit, Cafés bieten selbst gebackene Croissants und Törtchen an, Touristen flanieren an Marktständen vorbei oder schauen sich die zahlreichen Tempel aus dem 16. Jahrhundert an. Die Straßen verfügen über Bürgersteige und Toilettenpapier lässt sich problemlos erwerben (beides in asiatischen Städten nicht selbstverständlich…). Ein Hauch von Europa liegt über der Stadt, ebenfalls über ihren Preisen.

Auf einer Halbinsel an der Mündung des Nam-Khan-Flusses in den Mekong gelegen und von dicht bewaldeten Bergen umgeben, lädt Luang Prabang zu Ausflügen in die nähere Umgebung ein. An drei Tagen waren wir außerhalb der Stadt unterwegs und haben die Pak-Ou-Höhlen und die Wasserfälle von Tat Kuang Si besucht und eine Trekkingtour zu Dörfern der Khamu- und Hmong- Minderheiten gemacht. Die entsprechenden Beiträge folgen bald.

In der Stadt selbst kann man während eines Spaziergangs auch einige interessante Sehenswürdigkeiten besuchen. So gibt es jede Menge „Vats“ – also Tempel – von denen der Vat Xieng Thong am bekanntesten ist.

Ebenfalls einen Besuch wert ist das Museum der Ethnien in Laos (TAEC), in welchem man sich über die verschiedenen Volksgruppen des Landes und und über deren Folklore informieren kann.

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Wieder mal tolle Bilder…vor allem die Detailaufnahmen gefallen mit den schönen bunten Farben👍🏻


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