Kalkutta

Vergange Nacht sind wir in Kalkutta angekommen. Die strenge, aber letztendlich problemlose „Immigration“ kostete uns einige Zeit. Am Ausgang erwartete uns – wie versprochen – der Taxifahrer, den unser Host organisiert hatte, und insgesamt waren die ersten Eindrücke wesentlich unaufgeregter als das, worauf ich mich eingestellt hatte.

Auch nach dem ersten Tag kann ich die Eindrücke, die mir diese Stadt vermittelt, nur schwer einordnen. Kalkutta ist anders als alles, was ich bisher gesehen habe. Aber es ist auch wiederrum nicht so exotisch, dass sich keine Anküpfungspunkte finden ließen. Armut, Verfall und Hochmoderne lassen in fast jedem Straßenzug krasse Kontraste entstehen, die ich erst einmal auf mich wirken lassen muss ohne zu urteilen.

Blick auf Kalkutta, vom Dach unserer Unterkunft aus.
Blick auf Kalkutta, vom Dach unserer Unterkunft aus.

Unsere Unterkunft, das Ligthouse, ist ein großes Guesthouse mit luftigen, freundlichen Zimmern. Hier finden Foto-Workshops und Ausstellungen statt. Wenn gerade nichts auf dem Programm steht, werden die Räume an Gäste vermietet. Unser junger Host Rahul hat in Dänemark Fotografie studiert und gibt gelegentlich Ausstellungen in Berlin. Er ist sehr aufmerksam, organisiert vom Transfer bis zur indischen SIM-Karte einiges für uns und strahlt dabei eine absolute Gelassenheit und Selbstverständlichkeit aus. Es ist ganz gut, dass wir einen solchen Rückzugsraum inmitten dieser Stadt haben, um uns ihr in den nächsten Tagen langsam anzunähern.

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Und schon die ersten Roshogullas, das erste Aloo Gobi probiert?

Viel Spaß in der „Stadt der Freude“


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